Eine halbe Stunde nur ich
- RideWithMe

- vor 6 Tagen
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Eine halbe Stunde nur ich – das ist das Geschenk, das ich mir heute bewusst gemacht habe. Heute habe ich mir eine halbe Stunde geschenkt, in der ich nicht Unternehmerin bin. Keine To-do-Liste, keine Verantwortung, kein Optimieren. Nur ich, meine Gedanken – und dieses innere Kribbeln, das sagt: Da ist noch so viel Leben, das gelebt werden will.
Ich mag diese Momente, in denen Vielfalt spürbar wird. Wenn nicht alles eine Rolle ist, sondern Bewegung. Spannung. Freude. Spaß. Tatendrang. Dieses Gefühl, dass etwas in mir nach vorne will – nicht, weil es muss, sondern weil es kann.
Manchmal fühlt sich mein Leben an wie eine lange Straße mit vielen Kurven. Es gibt schnelle Passagen und langsame, holprige Abschnitte und diese klaren, weiten Stücke, auf denen der Blick bis zum Horizont reicht. Irgendwo darin verläuft ein roter Faden. Nicht immer sichtbar, aber immer da. Er erinnert mich daran, wer ich bin – auch dann, wenn es anstrengend wird.
Aufgeben ist für mich keine Option. Nicht aus Sturheit, sondern aus Überzeugung. Weil ich weiß, dass hinter der nächsten Kurve oft etwas wartet, das sich vorher nicht zeigen konnte. Ich bin gern rasant unterwegs, im Kopf wie im Herzen. Nicht kopflos, aber mit Schwung. Mit dem Wissen, dass Stillstand für mich keine Heimat ist.
Ich verliere mein Ziel nicht aus den Augen – auch wenn es sich manchmal verändert. Vielleicht ist das sogar der eigentliche rote Faden: nicht ein festgezurrter Punkt, sondern eine Richtung. Eine innere Ausrichtung auf das, was sich stimmig anfühlt.
Was mich trägt, ist Leidenschaft. Herzblut. Visionen. Nicht als große Worte, sondern als gelebte Energie. Als dieses innere Ja zum Leben. Zu all dem, was noch kommen darf.
Diese halbe Stunde gehört mir. Sie ist kein Luxus und kein Ausbruch. Sie ist Teil meiner Lebensstraße. Und sie erinnert mich daran: Ich bin mehr als meine Rollen. Ich bin unterwegs. Und das fühlt sich richtig gut an.

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